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Lafon Clos de la Barre 1978

René Lafon hat soviele geniale Weine erzeugt, dass selbst die großen Qualititätsschwankungen im ersten Jahrzehnt unter Sohn und Nachfolger Dominique, dem legendären Ruf des Weinguts nichts haben anhaben können. Aber bevor ich Ihre Zeit verschwende: Zu meinen ganz großen Lafon-Momenten gehört der Clos de la Barre 1978 nicht. Er ist keinesfalls oxidiert, hat auch noch etwas Frucht, die an getrocknete Aprikosen und Quittengelee erinnert. Dennoch ist er über den Höhepunkt. Es gibt Röstnoten, die an gebrannte Mandeln und gegrillte Haselnüsse erinnern. Aromatisch ist der Wein durchaus interessant. Die Säure ist sehr markant und wenn ich ehrlich bin, zerschneidet sie mir etwas dem Gaumen, dem es in Fülle fehlt, weswegen der Wein eine karge, strenge Note hat. An der Luft verändert er sich wenig. 1978 ist ein großes Jahr bei Pinot Noir, aber für Chardonnay kann man dies leider nicht behaupten, die 1979 meist besser sind. Wenn man ihn zu einem üppigeren Gericht trinkt, wird die Säure abgedämpft und er wird interessanter.