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Pol Roger Winston Churchill 2004

Dieser Winston Churchill  2004 ist sehr gut entwickelt und in einem schönen Trinkfenster. Es gibt auch Partien mit fast hermetischem Diam Mytik Verschluss, während diese Flasche mit einem Komposit Naturkorken ausgestattet ist, der Oxidation ermöglicht. Wie Grande Annee zeigt er einen typischen Pinot Noir Charakter, der sich bei Pol Roger runder, weniger strukturiert und mit feineren Oxidationsnoten und attraktiver Fruchtsüße ausdrückt. In der Nase zeigen sich Torten Biskuit Boden, reifer gelber Apfel, getrocknete Aprikose, oxidative Walnuss  und nach noch längerer Belüftung Orangenblüten und Wallnussmarzipan. Der Gaumen ist aus einem Guss mit voller Frucht und hat als typischer Winston viel Körper ohne jede Schwere. Auch die Zunge schmeckt gelben Apfel und oxidative Aromen, die diskreter und weniger Sherry like sind als bei Bollinger. Die Dosage von acht Gramm ist höher als bei Bollinger und die Säure bleibt unauffällig, da sie vollkommen in den cremigen Gaumen und die reife Frucht eingebunden ist. Frische bekommt der Winston Churchill vom feinen mineralischen Prickeln, das die Frucht durchzieht und so den Kontrapunkt  zur Reife und Cremigkeit der Frucht setzt. Diese lebendige, feine Mineralität und die Frucht sind die Dominanten, die von Oxidation und mit der Belüftung changierenden Biskuit, Karamell, Walnuss Marzipan Noten unaufdringlich ergänzt werden. Der Winston Churchill ist der perfekte Kontrapunkt zum Blanc des Millenaires. Beide Champagner drücken klar die jeweils sehr unterschiedlichen Rebsorten, Lagen und Haus Stile  auf  in sich schlüssige, harmonische, feine, Art aus, und man erkennt eher ein Quartett. Der Krug spielt, vielstimmig, symphonisch die Kraft alter Reben mit allen Registern des klassischen und neusten Winemakings bei beeindruckender Lautstärke auf. Man ist ganz Ohr und hört anfangs den Krug begeistert, bis man sich wieder von den zarteren, feineren Tönen angesprochen fühlt.