Veuve-Cliquot

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Veuve Clicquot

Veuve Clicquot La Grande Dame 2008

Regulärer Preis €190,58 Mindestpreis €180,50
Stückpreis€240,67l
Verfügbar in 1 title
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      Veuve Clicquot

      Veuve Clicquot La Grande Dame 2018

      Regulärer Preis €179,50 Mindestpreis €171,32
      Stückpreis€228,43l
      Verfügbar in 1 title

        Veuve Clicquot

        Veuve Clicquot & Grande Dame

        Zusammenfassung

        Veuve Clicquot ist nach Moët & Chandon das zweitgrößte Champagnerhaus und gehört ebenfalls zur LVMH-Gruppe. Trotz einer beeindruckenden Jahresproduktion von rund 18 Millionen Flaschen erzeugt das Haus einige handwerklich aufwendig produzierte Cuvées, die das Aushängeschild der Marke sind – darunter der Vintage und insbesondere die Prestige-Cuvée La Grande Dame.

        Der Veuve Clicquot Stil

        Wie bei Bollinger oder Krug basiert auch der Stil von Veuve Clicquot auf einer klaren Dominanz des Pinot Noir, wobei beim Yellow Label inzwischen 30 % Chardonnay verwendet wird. Das Ergebnis ist ein körperreicher, weiniger und komplexer Champagner mit nussigen und leicht oxidativen Aromen. Schon 1962 stellte man auf moderne Kellertechnik und Edelstahltanks um. Langsam aber sicher wurde der oxidative Stil modernisiert und in den letzten Jahren selbst bei Grande Dame auf einen fruchtigen, frischen Stil umgestellt.

        Damit reiht man sich in die Prestige Cuvées wie Dom Pérignon und Comtes de Champagne ein, die schon jung viel Genuss bereiten.

        Diese Umstellung ist vom Marketing motiviert und führte zu erheblichem Widerstand von Chef de Cave Dominique Demarville, der deswegen sogar seinen Hut zog.

        Der Grande Dame 2008 ist der letzte klassische Veuve Clicquot. Wenn man alte Jahrgangs Champagner von Veuve Clicquot trinkt, die Krug und Bollinger stark ähneln, neigt man dazu, diese Abkehr vom Hausstil zu bedauern.

        Die klassischen Veuve Clicquot Aromen, die sich nach Jahren der Reife einstellen sind wunderbar: Kakao, Nougat, Haselnüsse, Honig, Karamell, getrocknete Aprikosen und Orangenschale und rauchige Noten erzeugen ein tiefes Gefühl vollkommener Zufriedenheit.

        Top-Cuvées

        La Grande Dame

        La Grande Dame ist die ikonische Prestige-Cuvée von Veuve Clicquot – benannt nach der Gründerin Madame Clicquot. Der erste Jahrgang ist 1962.

        Sie besteht zu etwa 90 % Pinot Noir und 10 % Chardonnay. Der normale Vintage hat einen höheren Chardonnay-Anteil von einem Drittel. Der Wein zeigt eine faszinierende Balance aus Kraft, Tiefe und Finesse mit Aromen von roten Früchten, Brioche, Haselnuss und mineralischer Frische. 2008 ist noch eher nussig und etwas oxidativ. Mit der Zeit entwickeln sich Aromen von Haselnuss, Nougat, Honig, Karamell, getrockneten Aprikosen. Die Trauben stammen ausschließlich aus Grand Cru-Lagen wie Bouzy, Verzenay und Ambonnay. Bouzy liefert auch den Stillwein für La Grande Dame Rosé.

        Veuve Clicquot Vintage

        Die Vintage-Cuvée ist eine Assemblage aus rund 50 Crus. Die Lagen Ambonnay, Bouzy, Avize, Cramant, Le Mesnil, Oger, Verzy und Verzenay sind besonders wichtig. Traditionell ist er eine Assemblage aus zwei Dritteln Pinot Noir und einem Drittel Chardonnay. Ende der 60er Jahre begann man etwas Meunier in die Cuvée zu geben. Seit den 80er Jahren ist die Praxis durchgängig.

        Die traditionell im Holzfass vergorenen und ausgebauten Vintages sind bis in die 50er Jahre Bollinger ähnlich und fast noch eine Spur besser als Grande Dame, der 1962 schon im Tank ausgebaut wird. Jahrgänge wie 1921, 1928, 1945 und 1955 sind legendäre Höhepunkte des klassischen Champagners.

        Auch der Rosé Jahrgangs Champagner zeigt in vielen Jahrgängen einen klassischen Pinot Noir Stil ohne übertriebene rote Frucht.

        Geschichte des Hauses Veuve Clicquot

        Gegründet wurde Veuve Clicquot im Jahr 1772 vom Reimser Stoffhändler Philippe Clicquot. Weltweite Berühmtheit erlangte das Haus unter Barbe-Nicole Ponsardin, der legendären Witwe (veuve) Clicquot, die das Unternehmen ab 1805 leitete. Sie war eine Pionierin der Champagnerherstellung und erfand 1816 das Rüttelpult (pupitre), das bis heute in der traditionellen Flaschengärung verwendet wird. Zudem brachte sie 1810 die erste offiziell dokumentierte Jahrgangscuvée auf den Markt – ein Meilenstein der Champagnergeschichte.

        Weinberge und Herkunft

        Veuve Clicquot verfügt über einen beeindruckenden Besitz von rund 393 Hektar, wovon etwa 55 % als Grand Cru und 40 % als Premier Cru klassifiziert sind. Die Weinberge liegen in renommierten Gemeinden wie Bouzy, Verzenay, Verzy, Le Mesnil aber auch peripheren wie Saint-Thierry. Die Rebsortenverteilung beträgt etwa 50 % Chardonnay, 45 % Pinot Noir und 5 % Meunier. Zusätzlich bezieht das Haus Trauben von rund 400 Vertragswinzern – viele davon Familien, die seit Generationen mit Veuve Clicquot verbunden sind.

        Vinifikation und Kellertechnik

        Die Trauben werden sorgfältig von Hand in kleinen Körben gelesen, um Druckstellen zu vermeiden. Nach der schonenden Pressung erfolgt die Vinifikation getrennt nach Rebsorte und Parzelle in temperaturkontrollierten Edelstahltanks. Eichenfässer wurden schon 1962 abgeschafft, obwohl Dominique Demarville etwa beim Grande Dame 2008 mit Eichenfässern experimentiert hat, wobei der große Teil der Grande Dame Weine aber weiter im Tank fermentiert wurden. Sowohl die alkoholische als auch die malolaktische Gärung werden durchgeführt, um Säure und Struktur auszubalancieren. Die zweite Gärung findet in den historischen Crayères in Reims statt – rund 10 bis 12 °C kühl und mit optimaler Luftfeuchtigkeit. Das langsame Hefelager über mehrere Jahre sorgt für eine feine Perlage, cremige Textur und komplexe Aromatik. Bei der Prestige-Cuvée La Grande Dame erfolgt das Rütteln (remuage) noch von Hand.