The Alfavin Story

Wir handeln seit 1982 mit Wein

Hinter Alfavin stehen Anastasia und Matthias Moesle

Es begann 1977 mit einem Schluck Wein — einem Trotanoy 1975. Matthias war infiziert, unheilbar und für immer.

Damals war eine ganz andere Zeit. Große Weine interessierten kaum jemanden. Einen Pétrus oder eine Romanée-Conti kaufte man nicht mit einem Vermögen, sondern mit Neugier und Leidenschaft. Matthias kaufte beides — und sehr viel Wein. 1982 wurde daraus ein Weinhandel.

In den Jahren, die folgten, verbrachte Matthias mehr Zeit in den Kellern der Winzer als anderswo. Er arbeitete mit Menschen zusammen, die Wein nicht nur herstellten, sondern lebten: Lalou Bize-Leroy, Jacques Rousseau, Anne-Claude Leflaive, Hubert Lignier, De Vogüé, Sauzet, Jacques-Frédéric Mugnier. Er kaufte lieber, als er verkaufte — der ohnehin große Keller wurde immer voller.

Dann veränderte sich etwas. Die Weine, die wir liebten, wurden zu Spekulationsobjekten. Die Preise kletterten in Regionen, in denen Flaschen nicht mehr geöffnet, sondern gehandelt werden. Das war nicht unser Wein. Nicht unsere Welt.

Uns macht es keinen Spaß, mit Weinen zu arbeiten, die so teuer sind, dass sie gar nicht mehr getrunken werden.

Was uns heute antreibt, ist keine Strategie, kein Business-Plan. Es ist die Leidenschaft — und die Überzeugung, dass großartiger Wein Menschen verbinden sollte, nicht voneinander trennen. Wir sind weinverrückt, das geben wir offen zu. Wir geben mehr für Wein aus, als der gesunde Menschenverstand erlaubt. Und wir denken, ihr wisst genau, was wir meinen.

Über den Webshop sind schon echte Freundschaften entstanden. Das sagt eigentlich alles.

Lafite 1870

Wir freuen uns auf euch. Wir werden sagen, dass wir uns größte Mühe geben — aber hand aufs Herz: Kann man wirklich von Mühe sprechen, wenn man seinem Traumberuf folgt?

Matthias & Anastasia Moesle

Laurent Perrier Grand Siecle old, new
Grand Siecle old new

Champagner ist unsere Leidenschaft. Er begleitet uns in den verschiedensten Momenten. Ein Glas am Ende eines anstrengenden Tages mit einem guten Buch. Ein kristalliner Blanc de Blancs an einem Abend auf der Hütte mit Blick auf den Gletscher. Oder wir kochen mit Freunden und genießen Champagner, die ein ganzes Menü begleiten können. Champagner gehört auch zu Festtagen. Es fasziniert mich besonders, die lange Entwicklung von Champagner zu immer komplexeren Aromen zu verfolgen: Wie hier an Weihnachten vor ein paar Jahren. Die rechte Flasche ist aus den 70er Jahren, die linke ist eine Cuveen aus Jahrgängen vom Ende der 90er Jahre.