Persönliche Beratung
Auch dieser Comtes unterstützt den Anspruch der kremigste, attraktivste aller Blanc de Blancs zu sein. Der schlanke 2011 und der mineralisch-feste 2008 fallen etwas aus der Reihe.
Der Vegetationsstart war früh, wurde aber im März von einem Frosteinbruch unterbrochen. Spätfröste im Mai führten zum Verlust von Blüten und kleineren Erträgen. Hagel im April sorgte für weitere Ertragsverluste. Der Sommer brachte eine heute in der Champagne seltene Verbindung von intensiver Sonnenstrahlung und warmen Temperaturen ohne Hitze. Die sonnige Witterung und die kleinen Erträge sorgten für sehr reife, konzentrierte Moste mit guten Säurewerten, die aber klar unter 2008 liegen. Schnell sprach man in der Champagne von einem großen Jahrgang. 2012 ist nach dem mineralischen, strukturierten 2008er wieder ein üppiger, kremiger Comtes.
Der 2012 ist schon weniger vom Hefelager geprägt und zeigt eine schöne Aromen Entwicklung. Die fast süße Fruchtfülle wird von einer guten Säure ausbalanciert, die eine lange Entwicklung verspricht. In einigen Jahren werden sich nussige Aromen zu den Röstnoten gesellen. In gut 10 Jahren kommt der Duft von frisch gerösteten Kaffeebohnen hinzu. Er sollte noch gut 20 Jahre halten und dann an Honig, Karamell, balsamischen Noten, Trüffeln und kandierten Zitronenschalen .erinnern.
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